Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

VITA-Informationen für Patienten und Angehörige

Häufig gestellte Fragen

Welche Patienten werden auf der VITA behandelt?

Auf der VITA werden geriatrische Patienten mit einer führenden Erkrankung oder Verletzung des Bewegungsapparates sowie einem Alter über 80 Jahre bzw. über 70 Jahre mit mindestens zwei relevanten Begleiterkrankungen (z.B. Herz- oder Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, M. Parkinson, etc.) aufgenommen.

Wie kann ich als Angehöriger mithelfen?

Angehörige sind grundsätzlich herzlich eingeladen, uns bei der Therapie zu unterstützen. Es ist besonders wichtig, dass alte Menschen in der Ausnahmesituation, in der sie bei uns eintreffen, Ihr soziales Netz und ihre sozialen Kontakte nicht verlieren. Wir informieren, leiten Angehörige an, sich mit der Situation des Patienten vertraut zu machen und sich richtig, d.h. heilungsunterstützend einzubringen.

Sie können uns sehr helfen, wenn Sie sicherstellen, dass die von unseren Patienten häufig benötigten Hilfsmittel wie Brillen und Hörgeräte, Zahnprothesen im Krankenhaus verfügbar sind. Bitte sorgen Sie auch dafür, dass uns evtl. vorhandene Medikamentenpläne, Patientenverfügungen und Vollmachten vorliegen.

Außerdem können Kleinigkeiten viel bewirken, z.B. ein Foto von der Familie oder vom vertrauten Haustier. Weiterhin sind Besuche von Angehörigen tagsüber jederzeit erwünscht, gerade auch zu den Mahlzeiten. Alles Vertraute hilft unseren Patienten dabei, sich in einer ungewohnten Umgebung und Situation besser zurecht zu finden.

Insbesondere sind wir für Informationen dankbar, die uns helfen, für unsere Patienten ein individuelles Therapieziel zu definieren. Dafür benötigen wir unbedingt Angaben zu der bisherigen Lebenssituation, den genutzten Hilfsmitteln (Gehstock, Rollator, Rollstuhl usw.), dem bisherigen Aktionsradius und den Tätigkeiten, die unsere Patienten vor der Aufnahme bei uns selbständig erledigen konnten. Weiterhin ist wichtig, ob bereits Unterstützung durch Pflegedienste nötig war und Pflegestufen bestehen.
Ärzte und Pflegeteam bemühen sich darum, diese Informationen schnellstmöglich in Erfahrung zu bringen. Dennoch sind wir hier mitunter auf Ihre Mitwirkung angewiesen, um ein vollständiges Bild zu erhalten.

Darf den Patienten eigene Verfplegung mitgebracht werden?

Grundsätzlich begrüßen wir es sehr, wenn Sie Ihren Angehörigen auch Lieblingsspeisen oder Getränke mitbringen. Allerdings bitten wir hier in jedem Fall um Rücksprache mit dem Pflegepersonal, weil in bestimmten Situationen aus medizinischen Gründen ein „Nüchternheitsgebot" besteht, also keine Nahrung zu sich genommen werden darf.

Wie viele Patienten können auf der VITA behandelt werden?

Die VITA verfügt über 44 Betten. Die Patienten, die wir gerne auf der VITA behandeln würden, aber aus Kapazitätsgründen nicht aufgenommen werden können, werden auf anderen unfallchirurgischen Abteilungen untergebracht und dort bei Bedarf durch das VITA-Team mit betreut.

Was geschieht mit anderen Patienten hohen Alters?

Unfallchirurgische Patienten, die vorgenannte Kriterien nicht erfüllen oder bei denen nach sorgfältiger Analyse kein Rehabilitationspotential besteht, werden primär auf anderen unfallchirurgischen Stationen aufgenommen. Bei Bedarf erfolgt auch dort eine geriatrisch-internistische Mitbetreuung durch die Kollegen der VITA.

Wie erreichen wir die Stationsärzte?

Grundsätzlich sind die Stationsärzte tagsüber jederzeit erreichbar.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie bitten, Fragen zum Operations- und Heilverlauf vorwiegend in der Zeit zwischen 13.00 und 14.00 Uhr an die Stationsärzte zu richten.