PET-CT
PET/CT- Beispiele
Am 11.07.2008 wurde das neue PET/CT-Zentrum feierlich eröffnet.
Beim PET-CT wird wie in einem konventionellen PET-Scanner die Verteilung eines radioaktiven Tracers im Patienten gemessen. Zusätzlich steht hinter diesem Gerät jedoch noch ein CT-Scanner im Raum, mit dem der Patient in gleicher Lage auf der selben Liege untersucht werden kann. Damit verkürzt sich zum einen die Zeit für die Transmissionsmessung (zur Tiefenkorrektur der PET-Daten) enorm, da diese Daten mit CT in wenigen Minuten erhalten werden. Die gesamte Untersuchungszeit von ca. 40 Minuten verkürzt sich damit auf etwa 20 Minuten.
Zum zweiten kann in gleicher Sitzung auch ein diagnostisches CT (= mit hoher Auflösung und auch mit Kontrastmittel) angefertigt werden.
Die Kombination der beiden Geräte vereint die Stoffwechselinformation aus der PET-Untersuchung mit der morphologischen Information aus der CT-Untersuchung auf ideale Weise, da der Patient in identischer Lage fast zur gelichen Zeit untersucht wird.
Im linken Bild sehen Sie einen Patienten mit einer Entzündung der Gefäßwand der großen Schlagader (Aorta), im rechten Bild ist die Information des PET-Bildes farbcodiert (blau=geringe Speicherung, gelb/weiß = hohe Speicherung) auf ein CT-Bild überlagert und so die Zuordnung des erhöhten Stoffwechsels zu den anatomischen Strukturen sofort möglich. Die Anreicherung in den Wirbelkörpern ist im sichtbaren Ausmaß noch normal.



