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Sonderform: „upside-down-Magen“ bzw. „Thorax-Magen“

Neben Refluxpatienten werden auch Patienten mit upside-down-Magen bzw. Thorax-Magen behandelt. Bei dieser Erkrankung kommt es durch einen großen Zwerchfellbruch zu einem teilweisen oder kompletten Hochgleiten des Magens in die Brusthöhle. Dies ist häufig begleitet von Herz-/Kreislaufbeschwerden, Atemnot, Völlegefühl und Blutarmut.
Hier stehen sehr erfolgreiche operative Therapieoptionen in minimal-invasiver Technik zur Verfügung. Abhängig von Herniengröße und Beschaffenheit der Zwerchfellschenkel werden zur Gewebsverstärkung leichtgewichtige Kunststoffnetze am Hiatus implantiert.
Obwohl das Krankheitsbild relativ selten ist, konnten wir in den letzten 5 Jahren über 100 Patienten mit upside-down-Magen erfolgreich mit der „Schlüsselloch-Methode" behandeln.
Zur Qualitätssicherung werden die Patienten nach bestimmten Zeitabständen nachuntersucht. 


 
Röntgenaufnahme nach Kontrastmittelschluck bei partiellem upside-down-Magen
Röntgenaufnahme nach Kontrastmittelschluck bei komplettem upside-down-Magen
Röntgenaufnahme nach Kontrastmittelschluck
bei partiellem upside-down-Magen
Röntgenaufnahme nach Kontrastmittelschluck
bei komplettem upside-down-Magen