Immunologie
Durchführung der Eiweißelektrophorese sowie die nephelometrische Bestimmung von Einzelproteinen (z.B. α1-Antitrypsin, Albumin, Coeruloplasmin, Transferrin β2-Mikroglobulin, Cystatin C) im Serum und teilweise auch in anderen Körperflüssigkeiten (Urin, Liquor).
Durchführung der Paraproteindiagnostik mittels nephelometrischer Leichtkettenbestimmung und Immunfixation im Serum und Urin.
Diagnostik zur Abklärung pathologischer (quantitativer und qualitativer) Proteinurien, Hämaturien und Leukozyturien mittels quantitativer, nephelometrischer Messung von Gesamtprotein und Einzelmarkerproteinen (Albumin, α1-Mikroglobulin und α2-Makroglobulin) im Urin mit Auswertung bzw. Interpretation der Messergebnisse.
Liquorproteinprofil mit Liquor- und Serumproteinmessungen (Albumin, IgG, IgA und IgM) und Darstellung im „Reiber Schema“. Beurteilung hinsichtlich Liquorschrankenstörung und intrathekaler Immunglobulinsynthese. Zu letzterem wird auch die isoelektrische Fokussierung zum Nachweis oligoklonaler Banden im Liquor durchgeführt.
Erstellung eines Liquorgesamtbefundes vor allem unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der Liquorzytologie, Liquorproteinmessung, klinisch-chemischer Parameter (Glucose, Laktat, Protein) und erregerspezifischer Antikörper (ASI).
Liquorrhoeabklärung bei V. a. Liquorfistel mittels immunologischer Nachweismethode des liquorspezifischen β2-Transferrins.
Durchflußzytometrische Untersuchungen
Immunstatus: durchflußzytometrische Lymphozytensubtypisierung mit Bestimmung der CD4/CD8-Ratio der T-Lymphozyten
quantitiative HLA-DR-Expression auf Monozyten zur Abschätzung der „Immunkompetenz“ vor allem bei Sepsis und anderen immunkompromittierenden Erkrankungen.
Im Rahmen der Thrombozytenfunktionsdiagnostik Messung von Glykoproteinrezeptoren und α- / δ-Granula von Thrombozyten.



