Institut für Transfusionsmedizin und
Hämostaseologie

Hämatologie

In der hämatologischen Abteilung des ILMU werden neben der üblichen hämatologischen Basisdiagnostik noch folgende Untersuchungsverfahren durchgeführt:

cytologische Untersuchungen von Lavagen und Punktaten (Liquor, Bronchial-Lavage, Aszites, Pleura-, Perikard- und Gelenkergüsse) 
Diagnostik von Malaria und anderen Blutparasiten 
Abklärung von Gerinnungsstörungen und Hyperkoagulabilität 
HIPA-Test zur Abklärung einer Heparin-induzierten Thrombopenie (HIT II) 
Leukämietypisierung 
Abklärung von Hämolysen z.B. infolge von Hämoglobin-Anomalien, Erythrozytenmembran- oder -enzymdefekten 
Abklärung von Störungen des zellulären Immunsystems

25 medizinisch-technische AssistentInnen (20,5 Planstellen) und ein Arzt stehen für Durchführung, Beurteilung und Rückfragen zur Verfügung. Insgesamt werden jährlich mehr als 900.000 Einzelbestimmungen durchgeführt.

Die hämatologische Abteilung arbeitet in der Gerinnungsdiagnostik eng mit der Abteilung für Molekulare Medizin zusammen, so daß auch modernste molekularbiologische Methoden z.B. bei der Abklärung einer genetisch bedingten Hyperkoagulabilität (Faktor-V-Leiden-Nachweis, Prothrombin-Mutation) eingesetzt werden.

Eine intensive Zusammenarbeit besteht auch bei der Anämie-, Leukämie- und Lymphomdiagnostik mit den Ärzten der Hämatologisch-Onkologischen Abteilung der II. Med. Klinik sowie hinsichtlich der Urinzytologie mit der Urologischen Klinik.

70 % der MTA’s sind bereits über 10 Jahre in der Abteilung tätig. Aufgrund dieser hohen Zahl an erfahrenen Mitarbeitern ist die Abteilung in der Lage, 24 Stunden, also auch nachts und am Wochenende, spezialisierte und differenzierte hämatologische Diagnostik und Gerinnungsuntersuchungen durchzuführen. Ein qualifizierter Arzt ist zur Befundung auch am Wochenende und an Feiertagen anwesend und für Rückfragen 24 h in Rufbereitschaft.