Spontanpneumothorax
Der Spontanpneumothorax ist vor allem eine Erkrankung jüngerer Menschen mit einem Altersgipfel zwischen 20 und 30 Jahren. Die Ursache für diese Erkrankung ist eine angeborene Disposition. Durch Zigarettenrauchen wird das Risiko vervielfacht. Die Häufigkeit ist etwa 10 pro 100 000 Einwohner pro Jahr. Betroffen sind vorwiegend Männer.
Diese Erkrankung kann in einem geringen Prozentsatz lebensgefährlich werden, nämlich dann, wenn sich über einen Ventilmechanismus ein Überdruck in der Brusthöhle aufbaut.
Es gibt verschiedene Ansichten über die bestmögliche Behandlung des Pneumothorax. Wir empfehlen unseren Patienten auch schon beim Erstereignis über eine kleine Operation in Schlüssellochtechnik die Schwachstelle, die sich meist an der Lungenspitze befindet, zu entfernen und einen kleinen Teil des Rippenfells mit zu entfernen, um eine gute Verklebung der Lunge zu ermöglichen. Mit diesem Vorgehen ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Ereignis wiederholt, etwa 2 %, bei Drainagenbehandlung (Einführen eines Schlauches und Absaugen der Luft) die Wahrscheinlichkeit eines Wiederauftretens bei 40 %.
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