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Vorbereitung:
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Ausschluss einer Magenentleerungsstörung, einer Schluckstörung und einer Dünndarmstenose |
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Zwölfstündige Nahrungskarenz vor der Untersuchung |
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Reinigung des Dünndarmes durch eine Spüllösung. |
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Methodik:
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In der Kapsel (Einmalmaterial) ist eine kleine Videokamera integriert. LED-Leuchten sorgen für Licht und ein Funksender für die Übertragung der Daten zu einem extern getragenen Aufnahmegerät. Eine Batterie sorgt für eine achtstündige Betriebsdauer. Nach 8 Stunden wird das Aufnahmegerät abgenommen und die im Dünndarm aufgenommenen Videobilder in einen Computer übertragen. Die Bilder werden hier dann von einem Arzt angesehen und beurteilt. Dies dauert im Durchschnitt 1,5 Stunden.
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Aussagekraft:
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Bei unklaren Darmblutungen wird in ca. zwei Drittel der Fälle eine Ursache gefunden. |
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Ein isolierter Befall des Dünndarmes durch einen M. Crohn (als Ursache von Bauchschmerzen und Durchfällen) wird sicher erkannt. |
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Bei einer therapierefraktären Sprue (Zöliakie) können z.B. Tumore mit hoher Genauigkeiterkannt_werden. |
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Bei der Erkennung von Dünndarmtumoren ist die Videokapsel neben der Enteroskopie (in Doppel- und Single-Ballon-Technik) inzwischen der Goldstandard in der Erkennung. |
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Risiken:
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Die Kapsel kann stecken bleiben und einen Darmverschluss auslösen. Das Risiko beträgt je nach Krankheitsbild 1-5%.
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Beispiele für Befunde bei der Videokapselendoskopie:
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Normale Dünndarm-schleimhaut
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Sprue des Dünndarms |
Dünndarmtumor (Karzinoid)
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Gefäßmissbildung des Dünndarms |
M.Crohn des Dünndarmes |
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